CVD
Metallisches Bauteil mit organo-keramischer Dünnschicht

CVD-Beschichtung bei niedrigen Temperaturen

Das Wicoatec-Verfahren ist ein modifizierter Chemical Vapour Deposition-Prozess (CVD), um metallische Bauteile mit organo-keramischen Dünnschichten zu veredeln. Anders als bei Standard CVD Verfahren mit über 1.000 °C Prozesstemperatur, arbeitet unser Verfahren bei nur 300 °C.

Bei einer CVD-Beschichtung werden Feststoffe aus der Gasphase abgeschieden. Die chemischen Ausgangsstoffe werden verdampft und gasförmig zu den Bauteilen in der Beschichtungsanlage geleitet. Hier findet die chemische Reaktion statt, bei der sich das Reaktionsprodukt auf die Bauteiloberfläche legt und so die Wicoatec-Schicht bildet.

Vorteile des Wicoatec-Verfahrens auf einen Blick

  • Nahezu alle Metalle wie Kupfer, Aluminium oder Edelstahl können durch die moderate Verfahrenstemperaturen von circa 300 °C behandelt werden.
  • Geeignet für hochkomplexe Geometrien und Innenstrukturen.
  • Hohe Konturtreue des Oberflächenfinishs, selbst bei scharfkantigen Bauteilen.
  • Sehr starker, fester Materialverbund zwischen den Wicoatec-Schichten und dem Metallsubstrat durch chemische Anbindung
Markus Ott
Markus
Ott
Markus Ott Verkauf